Global Risks Report 2026: Konfrontation, Desinformation, Polarisierung

Zukunft gestalten, aber wie? Der Global Risks Report 2026 spricht von Konfrontation, Desinformation, Polarisierung. Das ist kein Alarmismus, sondern ein kurzer, prägnanter Ausdruck der Herausforderungen unserer Zeit. Der GRR vom Weltwirtschaftsforum (#WEF26) rückt für die kurzfristige Perspektive genau dieses Dreieck nach vorn: geoökonomische Konfrontation, Fehl- und Desinformation und gesellschaftliche Polarisierung. Das ist die Mischung, die Entscheidungen lähmt, Vertrauen zerstört und – berechtigt – Angst macht. Foto: betrifft Grönland

In ihrem Buch #ExistenzGefahr hat DenkRadar-Entwicklerin Susanne Braun-Speck im Herbst 2025 u.a. geschrieben:

„Deutschland, Europa – eigentlich die ganze Welt – steckt in einer vielschichtigen Krise: Zölle und Preise sind gestiegen, Despoten bringen die Welt ins Wanken und Klimawandel wie Kriege nähren die Angst. Fehl- und Desinformationen sind laut Global-Risk-Report vom Weltwirtschaftsforum in 2024 und 2025 die stärksten kurzfristigen Risiken für unsere Welt. Gleichzeitig erhöht die KI-Revolution den Druck auf Wirtschaft und Bildung. Und: Überall herrschen Sparzwänge. Überall Unsicherheit.“

– und nein, sie arbeitet nicht beim WEF. Das schrieb sie aus ihrer eigenen Lebenswelt heraus.


Für den Report wird jährlich analysiert, welche globale Risiken am größten sind. Aktuell, wie in den kommenden 2 sowie 10 Jahren. Genauer: in drei Zeithorizonten: 2026, bis 2028 (2-Jahre) und bis 2036 (10-Jahre). Grundlage ist eine weltweite Befragung von über 1.300 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Der Bericht markiert ziemlich nüchtern:

Wir sind in der zweiten Hälfte eines turbulenten Jahrzehnts angekommen und „weiter so“ ist keine Strategie. Doch wie sollen wir die Zukunft unter solchen Bedingungen gestalten?

Die zentrale Botschaft des #GRR2026 / #WEF26: Wir leben in einer „Age of Competition“ (dt: Zeitalter des Wettbewerbs / der Konkurrenz), einer Phase, in der Kooperation abnimmt und Konfrontation zunimmt, das soll heißen: es gibt eine dauerhafte systemische Konfrontation. Und das spiegelt sich gnadenlos in der Risikoliste.

Im Zwei-Jahres-Ausblick wird geoökonomische Konfrontation als größtes Risiko genannt, welches also am ehesten eine globale Krise auslösen kann.

Direkt dahinter stehen:

  • Fehl- und Desinformation sowie
  • gesellschaftliche Polarisierung – vor
  • zwischenstaatlichen Konflikten,
  • Cyber-Unsicherheit (inkl. nachteilige Folgen der KI),
  • Ungleichheit (schwindende soziale Gerechtigkeit ähnlich SDG 10),
  • Aushöhlung der Menschenrechte und/oder bürgerlichen Freiheiten,
  • Umweltverschmutzung,
  • unfreiwillige Migration oder Vertreibung.

Extremwetterereignisse, Biodiversitätsverlust und die kritische Veränderung der Erdsysteme stehen an den ersten drei Stellen der 10-Jahres-Auswirkungen.

Viele Risiken, viel zu tun! Zukunft gestalten, aber wie?


Definitionen der größten Risiken der kommenden 2 Jahre:

  • Fehl- und Desinformation … meint falsche oder irreführende Informationen. Fehlinformation wird ohne Absicht verbreitet (Irrtum), Desinformation absichtlich (Manipulation, Täuschung).
  • Gesellschaftliche Polarisierung … meint zunehmende Spaltung der Gesellschaft in gegnerische Lager, in denen Positionen verhärten, Kompromisse unwahrscheinlicher werden und Vertrauen zwischen Gruppen sowie in Institutionen sinkt.

Gegegen diese beiden Risiken könnte unsere Gesellschaft etwas tun. Bei folgendem eher nicht:

  • Geoökonomische Konfrontation …meint Staaten führen Machtpolitik mit wirtschaftlichen Mitteln, statt (nur) mit Militär. Also: Handel, Geldflüsse, Technologie und Rohstoffe werden zur Waffe. Im WEF-Kontext umfasst das vor allem Konflikte rund um Handel, Investitionen, Lieferkette, Zugang zu Rohstoffen, etc.

Nun: Das DenkRadar-Portfolio kann genau hier wirken:

Es bündelt Argumente, macht Widersprüche und Dilemmata sichtbar, entlarvt Fehl- und Desinformation durch strukturierte KI-gestützte Recherche und Quellenprüfung, reduziert „gefühlte Wahrheit“-Effekte und schafft so eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage plus Debattenkultur, die Polarisierung abbaut. Weil ganzheitlich gedacht wird und Konflikte auf Basis von Fakten ausdiskutiert werden.

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  1. […] Fehl- und Desinformation zählen laut Global Risks Report des World Economic Forum seit Jahren zu den größten Risiken der […]

  2. […] und Desinformation zählen zu den größten Risiken unserer Zeit (Global Risks Report). Das trifft nicht nur Politik und Medien, sondern auch Betriebe und Institutionen: falsche […]

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